Stop! How to: Erste Blutspende

Anzeige in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz

Steht schon ewig auf meinem Programm, heut hab ichs endlich geschafft – hab mich als Blutspender registrieren lassen und meine erste Spende gemacht. War super easy und ist wichtig, denn:

Jeder Dritte Mensch benötigt in seinem Leben eine Blutspende – bei Herz-, Magen-, Darm-, Leber-, Knochen- und Nierenerkrankungen, bei Komplikationen bei Geburten, bei Unfällen, bei Blurkrankheiten, Operationen, bei Krebserkrankungen..

Nur 3% der Deutschen Bevölkerung spenden einmal in ihrem Leben Blut. Und durch unsere demographische Entwicklung sinkt der Anteil der Spender jährlich um circa 100.000.

Deshalb – sofern man als Spender in Frage kommt, spenden gehen! Ist nicht schlimm, tut nicht weh, man kann auch einfach wegschauen, wenn man kein Blut sehen kann und man trägt seinen kleinen Teil zum Spendebedarf bei.

Ein paar wichtige Dinge, an die ich nicht direkt gedacht habe, die bei einem nicht zutreffen dürfen, damit man als Blutspender in Frage kommt (abgesehen von naheliegenden Themen wie übertragbaren Krankheiten, ungeschütztem Sex in den letzten Monaten, Schwangerschaft, Volljährigkeit, etc.) sind:

– das eigene Körpergewicht muss über 50kg liegen,

– man darf in en letzten vier Monaten keine Tättowierung, Piercing, etc. bekommen haben. Das hat mich in den letzten zwei Jahren nämlich davon abgehalten. In Zukunft also: vor dem nächsten Tattoo: Blutspende.

– keine Reise in ein Tropenland in den letzten sechs Monaten – hier gilt in Zukunft das gleiche: Bevor es in ein Risiko-Land geht, nochmal zur Spende.

Außerdem: schaut, dass ihr an dem Tag fit seid, genug esst und trinkt, natürlich nüchtern seid und danach keine schweren körperlichen Arbeiten mehr verrichten müsst. Sport fällt danach auch flach.

Das hat jetzt endlich alles gepasst und ich bin mit zwei Freundinnen zum Spenden. Personalausweis mitnehmen! Als Erstspenderin musste ich erstmal angelegt werden, ich hab zwei Formulare ausgefüllt. Wenn man allen Kriterien entspricht geht’s kurz ins Labor, Blutdruck, Herztöne, Hämoglobin- und Eisenwerte messen, wenn das auch passt – in den Spenderaum. Vene finden, Nadel rein, 10 Minuten liegen, Nadel raus, kurz ausruhen, fertig! Alle Mitarbeiter sind super lieb, erklären jeden Schritt, kümmern sich lieber einmal zu viel als zu wenig und insgesamt bin ich innerhalb von 45 Minuten zur Tür rein und wieder raus. Ganz unkompliziert, ganz easy. Sobald es geht, wieder!

Alle genauen Infos und den nächste Termin in eurer Nähe findet ihr hier.

Übrigens als kleines PS an dieser Stelle auch ein kleiner Reminder an alle, die das Thema Organspendeausweis noch nicht in Angriff genommen haben: Geht noch schneller, noch unkomplizierter und sollte selbstverständlich sein. Hier ausdrucken, ausfüllen, in den Geldbeutel stecken, fertig. 

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3 Kommentare

  1. Tamara
    06/07/2018 / 6:54

    Toller Blogpost 😊
    Blutspenden war ich leider noch nie. Doch hab ich mich letzens als Stammzellenspender registrieren lassen 😊
    Organspender ist man bei uns in Österreich automatisch 😀

    Liebe Grüße
    Tamara

  2. 10/07/2018 / 17:21

    Sehr cooler Artikel! Ich war schon ein paar Mal Blutspenden aber müsste bald mal wieder. Irgendwie vergisst man das im Alltagsstress sehr leicht 🙈

  3. Ann-Kristin
    11/07/2018 / 19:54

    Find ich ein sehr wichtiges Thema. War heute auch mal wieder.
    Hab es leider auch etwas schleifen lassen.
    Am Anfang bin ich sehr regelmäßig gegangen, durfte dann aber 2 mal nicht weil man hb-Wert zu gering war und dann musste ich erstmal zum Arzt und habe Eisentabletten bekommen. Und dann war ich erstmal nicht. Später kam ein Tattoo und ein Piercing und die Zeit vergeht.

    Was ich schade finde ist das viele immer meckern, dass es kein Geld dafür gibt. Man könnte sowas ja auch einfach mal machen und einfach was Gutes tun 🙂

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