A Little Gin Story

Dieser Beitrag ist eine Anzeige in Zusammenarbeit mit Monkey 47

Drink responsibly – maßvoll und verantwortungsvoll.

Vor zwei Wochen wurde ich auf eine kleine Safari in den Schwarzwald eingeladen. Hab den letzten Schnee des Winters verabschiedet und ein bisschen was über einer kleine Leidenschaft von mir lernen dürfen: Gin. Mein absoluter Lieblingsgin, der Monkey 47, ist Anfang des Jahres bei mir in Stuttgart in einen Pop-Up Store gezogen und ich habe bei einem der Tastings im “Zum Wilden Affen” schon ein, zwei Dinge gelernt und mich sehr gefreut, auch die Destillerie besuchen zu dürfen, genau zu sehen, wie der Monkey gemacht wird und euch das alles zeigen zu können.

Den Monkey 47 gibts noch gar nicht so lange – 8 Jahre erst. Er wird in Loßburg im Schwarzwald gebrannt und zählt zu den besten Gins überhaupt. Es gibt eine kleine, augenzwinkernde Legende zur Entstehung, die mit einem britischen Diplomatensohn namens Montgomery Collins, einem Javaneraffen namens Max und einer mysteriösen alten Holzkiste zu tun hat – hier gibt’s mehr darüber. Der Name setzt sich zumindest aus besagtem Affen und den 47 verschiedenen Botanicals zusammen, die dem Monkey 47 seinen Geschmack geben.

Ein Dry Gin wie der Monkey 47 darf nur aus drei Komponenten bestehen: Wasser, Alkohol und Botanicals. Botanicals, das ist der Überbegriff für die Aromen, die dem Gin hinzugefügt werden, Früchte, Kräuter, Gewürze, Rinden, Wurzeln. Hierbei gibts bei jeder Ginsorte natürlich eine besondere Mischung, Auswahl und Zusammensetzung und die genaue Zutatenliste und vor allem Zusammensetzung und Herkunft von allen Botanicals ist, wie man auch direkt vermuten würde, ein kleines großes Geheimnis eines jeden Destillers und macht diese ganze Ginbrennerei zu einer kleinen Handwerkskunst.

Am besten lernt man was kennen, in dem man selbst anpackt, richtig? Und genau deshalb haben wir direkt einfach mal selbst alle Schritte zum fertigen Gin durchgearbeitet.

Grapefruit, Pomelo und Zitronen kommen aus Sizilien und Spanien und werden jeden Tag frisch per Hand geschält, damit so viele ätherische Öle wie möglich aus den Schalen verarbeitet werden können. Sowas allein macht schon einen großen Unterschied bei der Qualität aus – frische, hochwertige Zutaten statt Aromen. Genauso wird Wacholder frisch vor Ort gemahlen und innerhalb weniger Stunden direkt verarbeitet, um auch hiervon mehr ätherische Öle zu extrahieren, die der Alkohol dann im nächsten Schritt aufnimmt.

Zitrusschalen, Wacholder und eine große Box mit den restlichen Botanicals werden in ein mit frischem Preiselbeerpüree, Ethylalkohol und frischem Quellwasser gefüllten Plastikfass geschüttet. Darunter sind Zutaten für blumige (Lavendel, Robinienblüten, Süßholz), pfeffrige (verschiedene Pfeffersorten), harzige (Fichtensprossen) und zitronige (Zitronenmelisse, Zitronengras, Kaffir Lime..) Noten. Außerdem Zimt, Ingwer, Mandeln, Veilchenwurzel, Eibisch, Schlehen.. ein Drittel der 47 Zutaten stammt übrigens direkt aus dem Schwarzwald und alle 47 Botanicals sind unbehandelt und aus biologischem Anbau.

Das alles wird verrührt und bildet dann das sogenannte Mazerat. Das zieht 36 Stunden durch und wird dann in die Destillerie geschüttet und destilliert. Die Destillerie! Ich habe noch nie eine schönere Maschine gesehen, schaut selbst.

 

Das fertige Destillat wird dann in Steingefäße gefüllt und knapp vier Monate gelagert, entwickelt so durch die Oxidation mehr Harmonie, wird dann auf eine Stärke von 47% mit Schwarzwälder Quellwasser verdünnt, filtriert – und ist dann fertig.

Soo und jetzt zur letzten Frage – was damit machen? Mein liebster Gin Cocktail ist, wie ihr sicher sowieso schon wisst, ganz klassisch der Gin Tonic. Ganz clean, ohne viel Schnickschnack. Ich liebe das Herbe, leicht Bittere und die zitronigen und blumigen Noten des Gins kommen perfekt raus. Der Monkey passt super zu etwas herberen Fillern, wie zB. dem Thomas Henry Tonic. Verhältnis zwischen 1:3 und 1:4, je nach Geschmack. Was ich auch noch ganz gerne mag, ist der Gimlet – ein bisschen vielschichtiger, etwas süßer und trotzdem sehr zitronig und limettig, der Gin Fizz ist dagegen noch ein Stück süßer, mir meistens schon fast zu süß. Und der Mulled Sloe Gin ist im Winter einfach ein Träumchen… Cheers! Was ist euer Favorit?

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6 Kommentare

  1. 08/04/2018 / 21:50

    Toller Blogpost Diana und sehr cool, dass du da mal hinter die Kulissen schauen durftest.
    Hab noch einen schönen Abend 🤗.
    Liebe Grüße
    Marcel

    • Diana
      Autor
      16/04/2018 / 8:08

      Danke Marcel 🙂

  2. 09/04/2018 / 20:35

    Wow, ein sehr interessanter Beitrag! Das war sicher sehr interessant. 🙂 Und die Bilder sehen auch voll toll aus!
    Liebe Grüße, Sandra

    • Diana
      Autor
      16/04/2018 / 8:07

      War es wirklich! Lieben Dank dir 🙂

  3. 10/04/2018 / 9:16

    Total interessanter Beitrag! Hätte nicht gewusst, dass da so viele Botanicals verwendet werden. Gibt mir einen ganz neuen Eindruck von Gin 🙂

    • Diana
      Autor
      16/04/2018 / 8:07

      Das freut mich zu hören, lieben Dank dir 🙂

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