Anzeige / Balanced mind, happy life

Anzeige in Zusammenarbeit mit OTTO und adidas

“Mein Kopf ist gerade 1:1 wie mein Internetbrowser: gefühlte hunderte Tabs sind offen, hier blinkt was und da sind zehn Push-Benachrichtigungen offen und unten in der Dockleiste mit den Programmen springen auch zwei Icons rum und wollen irgendwas. Das mal als metaphorische Beschreibung meiner Situation…”

In 70 Stunden geb ich meine Bachelorarbeit ab, schließe mein Studium ab und ich bin ganz ehrlich mit euch – bei mir war und ist gerade Land unter. Die letzten Wochen waren – ich kann’s nicht anders sagen – kein Späßchen, eher so ziemlich die größte mentale Herausforderung in diesem Jahr. Thesis schreiben, so viel Blog-Arbeit wie lange nicht mehr, ganz viel bürokratischer Kram, dazu gar nicht mal so wenig privates Zeug, was viel Platz im Kopf einnimmt… Ich kann gut unter Stress, aber das war und ist jetzt wirklich next level. Seit Wochen Tag ein, Tag aus am Schreibtisch, wenig Schlaf, kaum Zeit für Sport, Social Life ist gerade komplett on hold..

Wie ich da durchkomme, weiß ich währenddessen meistens selbst nicht so genau, aber das ist auch nicht das erste Mal und mittlerweile kenn ich mich auch ganz gut. Wichtig ist ja meistens, zu wissen, welche Gewohnheiten man so hat, was einen bremst und was einem hilft. Für mich ist es vor allem eine Sache: mir immer wieder vor Augen zu führen, was genau das Ziel ist, wie lange es noch dauert, was genau ich jetzt, in diesem Moment, an diesem Tag dafür tun kann. Eine Sache, an der nichts zu rütteln ist, ist dass ich das alles schaffe, fertigkriege, gut hinkriege. Und dafür werden alle Gedanken und Zweifel, die sich ab und zu mal auf dem Weg dahin verirren und einschleichen und sich nach “Oh Gott das ist alles zu viel, zu anstrengend, schaffe ich nicht, die Zeit reicht niemals, ich hab keine Lust, ich lass es” anhören, so schnell wie möglich wieder eingesammelt und einfangen, denn die bringen nunmal tatsächlich überhaupt nichts. Ich sage absichtlich “einfangen” und nicht “abschütteln” oder “verdrängen” – das tut nicht gut, denn so kommen die wieder. Lieber kurz überlegen woher das kommt, was genau das Problem ist und versuchen, das rational irgendwie zu widerlegen. Das braucht mentale Stärke, einen Haufen davon – aber man kanns üben und es klappt. Kopf nicht in den Sand stecken, schön wieder rausholen, aufrecht hinstellen und sich den nächsten Schritt überlegen. Wenn der nächste Schritt ne kleine Pause ist, gut. Wenns Augen zu und durch ist, gut. Wenns eine kurze Ablenkung ist, auch gut. Wenns Zähne zusammenbeissen ist, gut. In sich reinhören, versuchen, rational zu bleiben – denn: das wird schon. You got this.

Denn wisst ihr was? In genau solchen Phasen zeigt sich, zu was man so alles in der Lage ist, was man alles schafft. Genau an solchen Wochen wächst man, wird stärker, jeden Tag ein bisschen mehr, #beyondeveryday eben.. Und ich weiß genau, dass ich aus der Zeit jetzt so, so viel mitnehmen werde.

 Top // Culotte // Stan Smiths /

PS: Alle von meinen adidas-Outfits findet ihr übrigens auch hier.

Was mir gerade konkret hilft:

1. Sport musste auf ich meiner Prioritätenliste gerade ein paar Plätze runterstufen. Aber hey, wie ich euch schon im letzten Beitrag erzählt habe, hatte ich mir ja sowieso vorgenommen, flexibler zu werden, spontaner zu sein. Und zwar fehlen mir gerade meine richtigen Workouts sehr, aber auch wenn ich’s die letzten beiden Wochen nicht ins Gym geschafft habe – bewegen muss ich mich halt doch, sonst geht auch kopfmäßig gar nichts. Spazieren gehen hilft, alle Wege, die ich grad halt wirklich machen muss – zum Einkaufen, zur Post, zum Telefonieren und zum Voice-Messages hören und schicken gehts raus, kurz spazieren, frische Luft, raus. Eine (oder zwei) Runden um den Block rennen hilft. Home-Workouts helfen! Zwischendurch ein Liegestütze üben, Planks, eine Yoga-Einheit, Dehnen, Ausrollen.

2. Offline-Zeit hilft. Zum Einen während dem Schreiben das Handy in einen anderen Raum, alle anderen Programme und Seiten aus, nur die wirklich wichtigen Sachen offen haben.

3. Richtig und gut Essen! Auch wenn ich mir im Stress grad am Liebsten nur Fertigkrams machen würde, das hilft nicht wirklich. Wenigstens dafür muss und will ich mir Zeit nehmen – Frühstück machen, Mittags schnell was kleines kochen, einigermaßen in Ruhe essen.

4. Bei dem ganzen am Schreibtisch sitzen zwischendurch etwas kleines Praktisches machen, selbst wenn das nur kurz Wohnung aufräumen ist, was kleines kochen, irgendwas.

5. Musik hilft! Oh Leute, ich wüsste wirklich nicht, was ich gerade ohne machen würde. Laut mitsingen tut gut, kurz alles raustanzen hilft auch.

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6 Kommentare

  1. Anna
    29/06/2018 / 17:28

    unglaublich inspirierend, motivierend, aufbauend. von dir kann ich so viel lernen und mitnehmen – danke, dass du das alles mit uns teilst! you got this girl

  2. 30/06/2018 / 18:53

    Ich kann deine Gefühle gerade komplett nachvollziehen! Mir ging es vor kurzer Zeit ganz ähnlich und ich hatte teilweise auch Phasen, während denen ich dachte ich würde das alles nicht schaffen und hatte das Gefühl nichts geht voran.
    Jetzt habe ich versucht mich ein bisschen davon zu lösen, das zu machen was ich schaffe und mich weniger unter Druck zu setzen, denn bei mir gab und gibt es keinen Abgabetermin wie bei dir, keine Deadline sondern ich selbst bin die jenige die mir den Druck macht… und das ist zwar gut, damit ich was schaffe, schlaflose Nächte muss es mir aber nicht bereiten 😀

    Liebste Grüße und ganz viel Kraft, Erfolg und Durchhaltevermögen für die letzten Stunden!
    Pauline <3

    https://mind-wanderer.com/2018/06/21/no-time/

  3. Sabrina
    02/07/2018 / 15:11

    Super inspirierender Post mal wieder liebe Diana! Habe ihn absolut verschlungen und konnte mich mit jedem weiteren Wort besser in dich reinversetzten – ich persönlich halte mich auch immer an dem Ziel fest und daran, dass auch die Zeit wieder vorbei geht und ich dann umso stolzer auf mich sein werde 🙂
    Mir hilft außer dem gesund kochen übrigens auch lesen – auch wenn es nur n paar Seiten pro Tag sind bringt es mir so viel Ausgleich und Entspannung im am nächsten Tag wieder fit zu starten.
    Viel Erfolg noch und fühl dich gedrückt!

  4. 03/07/2018 / 9:53

    Musik hilft mir auch immer total 🙂 danke für deine Tipps!

    Liebe Grüsse, Carla

  5. 04/07/2018 / 8:47

    Total inspirierend! Glückwunsch hier nochmal, dass du es endlich geschafft hast.

    Die Tipps sind super und auf jeden Fall sehr wertvoll für solche stressigen Phasen. So ähnlich habe ich es beim Büffeln für meine Abschlussprüfung in der Ausbildung gemacht. Und in 3 Jahren werde ich es auch für meinen Bachelor tun müssen 😉

    Liebe Grüße
    Anne

  6. Marleen
    23/07/2018 / 23:42

    Hey, ich les grad deine Beiträge zu denen ich in letzter Zeit nicht gekommen bin nach. Der hier gefällt mir besonders, du bist so greifbar. Das macht dich richtig sympathisch! Und die Fotos find ich auch richtig gut 😊 Schönen Sonmwr dir!

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