6 Step Minimalist Wardrobe

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In meinem Roomtour-Blogpost zu meiner ersten eigenen Wohnung (naja, WG-Zimmer eher) habe ich euch bereits erzählt, dass ich mich seit einigen Monaten zu einer „minimalist wardrobe“ hintrainiere. Sprich, ich versuche, immer weniger Kleidungsstücke zu besitzen, weniger zu kaufen und möglichst alle Stücke regelmäßig zu tragen.

Ich glaube, das Grundproblem kennt so ziemlich jeder von uns – man hat einen vollen Kleiderschrank, steht meistens trotzdem stundenlang davor, wenn es darum geht, ein Outfit zusammenzustellen, man fühlt sich nur in einem Bruchteil der Kleidung so wirklich richtig wohl und wie man selbst. Die „alten“ Kleidungsstücke entsprechen nicht mehr dem eigenen Stil, man kauft neue ein, die neuen Stücke passen oft nicht zum Rest. Man vergisst, was man eigentlich alles hat, kauft Stücke, die man eigentlich fast genauso bereits in irgendeiner Schublade hat. Alles in allem, sah das bei mir bis vor zwei Jahren fast genauso aus. Ich hatte in meinem Zimmer bei meinen Eltern einen drei Meter langen Kleiderschrank, der komplett gefüllt war und so ziemlich alle der oben aufgezählten Punkte haben auf mich zugetroffen. Irgendwann war ich nur noch genervt von meinen Sachen, hab mich oft super unwohl gefühlt, was gestresst und schlecht gelaunt und überhaupt hätte ich gerne meinen ganzen Kleiderschrank komplett ausgewechselt.

Nun – das geht ja leider nicht so wirklich. Wenn man nicht gerade ein kleines Vermögen erbt oder jemanden hat, der einem eine absolute Kleiderschrank-Rundumerneuerung spendiert, muss man anders an das Problem herangehen. Wie also dann?

Step 1 – Stil finden

Als Erstes hab ich mir überlegt, was denn überhaupt mein Stil ist. Das hört sich vielleicht etwas hochgestochen an und ich bin die letzte, die sich als Fashion-Experte bezeichnen würde, aber im Endeffekt hat ja jeder Mensch mehr oder weniger einen Stil. Um meinen zu finden, hab ich mir erstmal überlegt, wie und in welchen Kleidungsstücken ich mich am wohlsten fühle. Ich hab überlegt, wie ich gerne als Person wahrgenommen werden will und inwiefern meine Kleidung dazu beiträgt. Ich hab meine besten Freundinnen gefragt, wie sie meinen Stil bezeichnen würden. Herausgekommen ist nichts wirklich konkretes, aber folgende Stichwörter: Sportlich, ganz basic, simpel, figurbetont, vielleicht ein bisschen sexy, bequem und sehr einfach.

Step 2 – Was brauche ich dafür?

Sobald ich das mal für mich festgelegt hatte, hab ich mir überlegt, was für Kleidung ich für meinen „Wunsch-Stil“ bräuchte. Natürlich als Erstes, solche Stücke, in denen ich mich am wohlsten fühle. Das waren – Überraschung! – vor allem weiße, graue und schwarze Teile. Mag für manche vielleicht langweilig sein, aber ich musste tatsächlich feststellen, dass ich die bunten Teile aus meinem Kleiderschrank wirklich nie getragen hab und wenn doch, musste ich mich praktisch dazu überreden, sie anzuziehen – „weil ich sie nunmal schon habe“. Und von diesem Gedanken wollte ich unbedingt weg. Nichts mehr tragen, weil ich es nunmal bezahlt und gekauft hab. Nur noch, weil es perfekt passt und ich mich super wohl fühle. Dann habe ich überlegt, welche Schnitte, welche Stoffe ich mag. Ich hasse es zu bügeln. Ich kann es absolut nicht ausstehen, wenn ich an mir herumzuppeln muss – egal wie schön ein Teil ist, wenn ich auf den Stoff aufpassen muss, kann ich es meistens kaum erwarten, so schnell wie möglich wieder in meine Jeans und T-Shirt zu schlüpfen.

Step 3 – Die Liste

Die ersten beiden Steps hat vielleicht schon der ein oder andere in seinem Kopf durchgespielt und ihr würdet vielleicht meinen, dass es jetzt ans Ausmisten geht? Aber – um euch das einerseits viel leichter zu machen und es euren Ausreden á la „Vielleicht trage ich das ja doch noch“ sehr schwer zu machen, kommt meine absolute Wunderwaffe: die Liste. Ich hab mir damals einfach eine Liste geschrieben, auf die ich alle Kleidungsstücke geschrieben hab, die ich gerne in meinem Kleiderschrank besitzen würde. Diese Liste hatte nicht wirklich viel mit meinem damaligen tatsächlichen Kleiderschrank zu tun. Macht nichts! Wenn man wirklich eine fast komplett neue Garderobe will, will man sie eben und die kommt auf die Liste. Ich hab euch hier mal einen groben Einblick in meine Liste aufgeschrieben – sie hat sich in den letzten beiden Jahren natürlich noch ein bisschen abgeändert, ich hab Teile weggestrichen und Teile dazugeschrieben, aber sie ist zu 90% tatsächlich noch die selbe, die ich bei meiner großen Kleiderschrank-Umkrempel-Aktion vor zwei Jahren geschrieben habe.

Schwarze Skinny Jeans, 1 destroyed, 1 normal

Blue Jeans in dem perfekten Blauton, 1 destroyed, 1 normal

1 Boyfriend-Jeans

1 schwarze, lockere, casual Anzugshose

1 schwarze Fake-Lederjacke

1 Jeansjacke

1 Bomberjacke

weiße Sneaker (2-3 Paar)

weiße, graue und schwarze Basic-T-Shirts, jeweils 2-3

jeweils 1 weißer, grauer und schwarzer Sweat-Pullover

weiße, graue und schwarze Strickpullis und Cardigans

1 schwarze, 1 blaue Jeans-Shorts

2-3 lockere Shorts

1 schwarzer Jumpsuit

ein schwarz-weiß gestreiftes Shirt

schwarze Fake-Leder Stiefel

ein-zwei Paar Sandalen in weiß oder schwarz

1 Jogginghose, die man auch „richtig draußen tragen kann“

1-2 karierte / gestreifte Hemdblusen

1-2 Paar High-Heels

2 Bikinis

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Diese Teile auf der Liste machen heute vielleicht 80% meines Kleiderschranks aus. Dazu kommen noch enge Langarmshirts (auch nur in weiß, grau und schwarz), zwei schwarze Leggings und solche Dinge und vielleicht 10%, die ein bisschen mit den Trends wechseln, wie meine beiden engen Crop-Tops, der hellblau-weiße Jumpsuit und ein Off-Shoulder-Top diesen Sommer und die letzten beiden Winter hatte ich auch wechselnde Winterjacken, da ich für mich noch nicht die perfekte gefunden habe. Scrollt einfach mal meinen Instagram-Feed durch – ihr werdet mich in kaum einem Teil sehen, das nicht auf dieser Liste steht.

Da das wirklich nicht viele Kleidungsstücke sind und nur ein Bruchteil von meinem ehemaligen Kleiderschrank, war es mir damals – und ist es heute noch – super wichtig, dass jedes Teil perfekt sitzt, die perfekte Farbe, Form und Passform hat.

Und jetzt: ganz wichtig! Für alle, die bei der oben stehenden Liste beinahe in Ohnmacht fallen – das ist nur meine Liste. Wenn ihr wirklich ehrlich der Meinung seid, dass ihr 5,15 oder 25 verschiedene Jeans oder 10 Jacken braucht oder ihr eben meistens Kleider und Röcke tragt, dann ist das eben so – aber schreibt es einfach auf die Liste. Und die ist dann nahezu fest.

Step 4 – Aussortieren

Und jetzt der schwierigste Teil. Wobei – mir ist es damals dank meiner Liste gar nicht mehr so schwer gefallen. Ich war einmal richtig radikal und hab alles aus meinem Schrank aussortiert, was nicht auf der Liste stand. Ich hatte mich in meiner Liste auf meine Basic-Farben weiß, grau, schwarz und Jeans festgelegt – also flogen alle anderen Farben raus. Die einzigen beiden bunten Teile, die bleiben durften, sind mein knallrotes Abiballkleid und ein Paar tiefblaue High-Heels. Die Heels trage ich auch heute ab und zu noch und mein Abiballkleid hatte genug sentimentalen Wert, damit es bleiben durfte. Ich hatte für mich festgelegt, dass mir jeweils zwei schwarze und zwei blaue enge Skinny-Jeans reichen, also hab ich jeweils die behalten, die ich am meisten getragen habe und die am besten sitzen – der Rest flog raus. Ungefähr 30 Tops in verschiedenen Formen, Farben und Schnitten „die ich ja mal im Urlaub tragen kann“ – flogen alle raus. Beim Ausmisten muss man tatsächlich einfach mal richtig radikal sein, die Gefühle und Emotionen rauslassen und sich in schwachen Momenten überlegen, dass man im Endeffekt im Alltag meistens sowieso immer die gleichen Dinge trägt und auch mit wirklich viel weniger Kleidungsstücken klarkommen wird und genug anzuziehen hat. Meistens hört man wenn es ums Ausmisten geht den Ratschlag, sich dafür Freundinnen einzuladen – ein Tipp: Versucht es erst alleine. Es bringt euch nichts, mit euren Freundinnen herumzustreiten – sie werden vielleicht das eine Teil toll finden, was ihr aber gar nicht mögt und andersrum. Vor seinen Freundinnen fängt man vielleicht viel eher an, die eine Jeans zu rechtfertigen. Wenn man alleine ist, schwindelt man sich im Endeffekt nur selbst an, wenn man die zehn Blusen, die in der Form & Farbe nicht auf der Liste stehen, „nur vergessen hat, auf die Liste zu schreiben“. Wenn man wirklich ausmisten will, dann tut man das für sich selbst – wenn man so an vielen Dingen hängt, dass man einem praktisch die Sachen wegnehmen muss, überlegt man sich lieber noch ein zweites Mal, weshalb man das eigentlich überhaupt machen will.

Nachdem ich meine ganzen Säcke gespendet hatte, war ich so unendlich befreit, das glaubt man erst, wenn man es mal selbst erlebt hat. Ich konnte damals kaum glauben, wie ich jemals so viel Kleidung anhäufen konnte und für mich ist es mittlerweile völlig unverständlich, was für eine emotionale Bindung ich zu so etwas funktionalem wie Kleidung aufbauen konnte – macht für mich heute absolut keinen Sinn mehr.

Step 5 – Liste abarbeiten – aber richtig! 

Mein Kleiderschrank hat sich damals um sicher 80% reduziert und ich hab 5 große schwarze Säcke zur Caritas gebracht. Zwei Meter Kleiderschrank waren komplett leer und auch der letzte war nicht wirklich voll. Wie gesagt – man hat immer noch genug anzuziehen. Und das Schöne – jetzt hat man wieder Platz, um den Schrank nach und nach mit den Teilen zu füllen, die noch auf der Liste stehen und die man noch nicht besitzt. Dabei musste ich mich erst ziemlich zusammenreißen, um nicht „schnell schnell“ Kleidungsstücke von meiner Liste zu kaufen, sobald ich welche im Laden finde, sondern auch mit meinem ziemlich leeren Kleiderschrank nur das zu kaufen, was die perfekte Farbe, den perfekten Schnitt und Form hat und – nicht zu vergessen – auch meinem Stil entspricht. Eine Bomberjacke stand zwei Jahre auf meiner Liste, bevor ich mir diesen Sommer meine Olivgrüne gekauft hab.

Ich hab für mich festgelegt, dass ich nur eine einzige Boyfriend-Jeans brauche und die muss eben perfekt sitzen. Ich darf mir erst eine neue kaufen, wenn ich eine finde, die um Längen besser ist, als die, die ich habe und dann muss ich die, die ich bereits besitze verschenken oder spenden. Da ich nur drei Farben an T-Shirts, Pullover und Cardigans haben „darf“ ist es für mich aber auch in Ordnung, wenn ich hier ähnliche kaufe. Solange sich zumindest der Schnitt und die Form ein bisschen ändert, hab ich auch eine Rechtfertigung für meinen fünften hellgraumelierten Pulli – solange er perfekt passt 😉

Step 6 – Weniger kaufen 

Natürlich ist meine Liste keine non-plus-ultra Regel und ich bin auch nur ein Mensch, der Online-Shopping liebt. Aber es ist viel, viel weniger geworden. Neben meiner „Es muss perfekt passen“ und „Es muss meinem Stil zu 100% entsprechen“-Regel gibts noch die „Es muss auch zum fast allem aus meinem bisherigen Kleiderschrank passen“-Regel und die „Ich muss es mindestens zwanzigmal tragen“-Regel. Das funktioniert ziemlich gut für mich – ich bin in den letzten beiden Jahren viel kritischer geworden. Ich bin natürlich auch nicht perfekt – ich kauf auch jetzt noch ab und zu Dinge, die ich nach ein paar Wochen bereue und nur ein, zweimal trag und miste auch jetzt noch alle paar Monate aus. Aber meine Kleider haben in meinem WG-Zimmer auf eine Kleiderstange und in eine Kommode gepasst und wenn ich jetzt nach Hamburg ziehe hab ich nur einen einzigen großen Koffer dabei. Ich nehm nur ein Drittel an Kleidung mit, den Rest hab ich zu meinen Eltern gestellt und bin auch der Meinung, dass ich das nicht unbedingt vermissen werden. Ich muss noch einmal ein paar Wintersachen nach Hamburg holen und werde dann gut auskommen.

Sooo – das war jetzt wirklich ein sehr sehr ausführlicher Beitrag, aber ich hoffe, er hat vielleicht ein paar von euch geholfen, die sich vorgenommen haben, mal richtig auszumisten, zufriedener mit dem eigenen Kleiderschrank zu werden und bewusster und weniger einzukaufen. Ich sag auf keinen Fall, dass das der einzig richtige Weg ist, mit Kleidung umzugehen, aber ich bin mit meiner Mimimalist Wardrobe um Längen zufriedener, ich fühle mich viel wohler in meiner Kleidung und ich kaufe einfach viel bewusster, weniger und besser ein.

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Comments

  1. 06/08/2016 / 11:58

    Super Beitrag, liebe Diana! Ich hab auch vor gut zwei Jahren mit dem Ausmisten begonnen, als ich ein halbes Jahr nach Kanada ging – da hab ich mit Klamotten für zwei Wochen gelebt und das ging super! Man muss einfach lernen, dass man all die Klamotten (und andere materiellen Dinge) gar nicht wirklich braucht.. Jetzt stehe ich auch wieder kurz vor einem Umzug und werde meinen Kleiderschrank um die Hälfte reduzieren, mein Ziel ist es auch mit nur einer Kleiderstange und ein paar Schubladen auszukommen 🙂

    • Diana
      06/08/2016 / 12:05

      Lieben Dank für dein Feedback! 🙂 Genauso seh ich das auch – Kleidung ist was schönes und ist mir auch wichtig, aber mir persönlich reichen einfach wenige, perfekte Stücke – man ist einfach viel entspannter und leichter. Liebe Grüße und viel Erfolg beim Aussortieren 🙂

  2. Nina
    06/08/2016 / 12:54

    Ein toller Beitrag! Und ein super Anstoß um auch endlich mal ordentlich auszusortieren .
    Liebe Grüße,
    Nina

  3. Jenny
    06/08/2016 / 13:32

    Toller Beitrag, vielen Dank! Ich probiere es sofort aus!!! Bist super!!!

  4. 06/08/2016 / 13:55

    Oh wie ich mich gefreut habe als ich gehört habe dass der Post online ist! Ich bin gerade auch auf dem Weg zu meiner Minimalist Warnrobe und da kommt jeder Tipp gerade recht. Die Liste werde ich gleich schreiben (…Listen schreiben ist für mich sowieso eines der schönsten Dinge für mich 😉 ) und dann nach und nach aussortieren. Bis ich in ein paar Monaten ausziehe soll es jedenfalls fertig sein!
    Nie hätte ich gedacht dass sich auch meine Kleider heute auf schwarz, weiß, grau und blau beschränken,auf geradlinige Schnitte und gute Stoffe wo ich früher, sagen wir mal sehr „exzentrisch“ war. Orangene Strumpfhosen mit blau-pinken Gummistiefeln waren keine Seltenheit. Zum Glück ist das längst vorbei 😀

  5. Astrid
    06/08/2016 / 13:57

    Super Beitrag! Ich muss sagen ich erkenn mich in deiner Anfangsbeschreibung sehr gut 😉 Zwar hab ich schon etliches ausgemistet (und das waren viele schwarze Säcke), aber trotzdem ist noch viel zu viel da. Ich werd mir deine Tipps mal zu Herzen nehmen und hoff ich krieg das auch annähernd so gut hin!
    Liebe Grüße aus Österreich 🙂
    PS: Lustigerweise hab ich gerade heute ein 15 Jahre altes Top an 😀

  6. Tanja
    06/08/2016 / 15:14

    Super toller Beitrag! Habe mich total darauf gefreut 🙂 Du hast einen ziemlich ähnlichen Stil wie ich, trage eig. auch keine einzige Farbe außer dunkelrot 🙂 woran ich aber echt noch arbeiten muss ist das ich mir wirklich nur die Dinge kaufe die wirklich passen, da ich oft zu große/kleine Klamotten kaufe weil es sie nicht mehr in meiner Größe gibt etc :/
    Mich würde noch interessieren wo du deine blauen Jeans gefunden hast? 🙂 habe keine blaue die mir wirklich gefällt nur schwarze 😉
    Ganz ganz liebe Grüße 🙂

  7. Brigitte
    06/08/2016 / 16:35

    Wirklich ein super Beitrag! Ich muss sagen ich finde deinen Kleidungsstil und deine Einstellung dazu wirklich super. Ich probiere auch nur Teile zu kaufen die mir 100% gefallen. Bei deinem Post ist mir auch aufgefallen, dass meine bunten Kleidungsstücke meist auch nie getragen werden, vielleicht sollte ich da auch öfter zu schwarz, weiß und grau greifen, darin fühle ich mich meist auch wohler. Ich muss dich jedoch fragen wo du am liebsten deine Basictshirts kaufst. Egal ob auf Snapchat oder auf Bildern bei dir sehen die immer viel besser aus als bei mir ? Liebe Grüße ?

  8. Vanessa
    06/08/2016 / 16:35

    Hi Diana, so ein toller Blogpost! Ich habe meinen Kleiderschrank auch schon wirklich reduziert, aber der Text gibt mir nochmal einen kleinen Anstoß. 🙂
    Du schreibst einfach super! Deine Texte kann man so gut lesen, du machst die besten Bilder und ich find dich einfach super sympathisch. 🙂
    Machs gut und eine spannende Zeit in Hamburg. 🙂

  9. 06/08/2016 / 16:59

    Ich liebe deine Kleidung. Momentan bin ich auch dabei bei mir alles ein bisschen umzustellen. Dafür sortiere ich auch aus und kaufe neue Sachen. Ich habe jetzt meinen Stil gefunden und da fehlen mir einfach noch ein paar Sachen. Dein System ist auf jeden Fall klasse.

    Liebe Grüße,
    Kathleen von http://www.kathleensdream.de

  10. 06/08/2016 / 20:57

    Wirklich wirklich toller Beitrag meine Liebe! 😀 Ich finde ja deinen Stil superschön und finde auch, dass deine Outfits immer anders aussehen, obwohl du ja laut diesem Beitrag nicht so viel besitzt und das bewundere ich wirklich! 😀 Ich habe früher Sachen gekauft, weil sie im Sale waren oder einfach günstig waren, jetzt habe ich aber mittlerweile wirklich gelernt Sachen zu kaufen, die mir zu 1OOO Prozent passen und mir gefallen! 😀 In letzter Zeit habe ich immer nur zu neutraleren Farben, vor allem weiss und schwarz gegriffen! 😀
    Mit liebsten Grüßen
    Sandra von http://www.shineoffashion.com/
    https://www.instagram.com/sandraslusna/

  11. 07/08/2016 / 21:37

    Toller Post! Ich versuche zur Zeit dasselbe. Habe schon ne Menge Klamotten ausrangiert (hab trotzdem noch zu viel). Aber ich habe das Gefühl, ich finde nicht die Teile, die ich suche. Kann zur Zeit durch meine kleine Tochter nur online shoppen und das finde ich total unbefriedigend und schicke eigentlich immer alles wieder zurück, weil es nicht so ist, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich habe nämlich auch vieeel zu viele „Kompromissteile“ angehäuft und will nur noch Sachen, die mir wirklich 100%ig gefallen. Dein Post spornt mich weiter an! Liebe Grüße Kati

    http://www.katerlina.blogspot.com

  12. 08/08/2016 / 10:39

    Fantastisch – vielen vielen Dank! Ich ziehe diesen Monat aus und tue es dir dann gleich – heute dann erstmal Liste erstellen. 😉
    Ich leide ja wirklich unter meinem übervollen Kleiderschrank und will mich eifnach mal wohl mit meinen 7 Sachen fühlen.

    Liebe Grüße
    Ana http://www.disasterdiary.de

  13. Antonia
    08/08/2016 / 14:25

    So ein schöner Artikel! Finde deine Einstellung dazu echt super.
    Ich habe gestern auch angefangen auszumisten. Man besitzt wirklich viel zu viel. Ich habe mir angewöhnt, alle Sachen anzuziehen und zu fotografieren. Meistens sieht es auf den Fotos nochmal ganz anders als im Spiegel aus. Das hilft mir sehr, mich von Stücken zu trennen wo ich mir nicht zu 100 % sicher bin.
    So mancher Instagram-Account zeigt alle 2-3 Tage die neusten Teile von Zara und Co und ich frage mich jedes Mal wie das möglich ist? Damit meine ich nicht nur das finanzielle. Wo bringen die Damen die ganze Kleidung unter? Und wann tragen sie das alles? Das ist mir wirklich ein Rätsel 😉 Aber es bringt einen schon in Versuchung die Teile dann auch zu bestellen. Das ist sehr gefährlich 😉
    Mach weiter so. Ich mag deine Art unheimlich gerne und lese deine Artikel auch super gerne.
    Ganz liebe Grüße!!!

  14. Mary-Ann
    08/08/2016 / 16:46

    Mich würde interessieren, wie viele Teile du jetzt ca. in deinem Kleiderschrank hast? Einen Richtwert zu haben, würde mir beim aussortieren sicher helfen. 🙂

  15. Kathy
    08/08/2016 / 19:49

    Klasse Beitrag! Er hat mich zum Nachdenken angeregt! Und du hast recht: viele Teile zieht man eigentlich nie an. Ich denke, ich werde mich am Wochenende mal meinem Kleiderschrank widmen 🙂

  16. 11/08/2016 / 9:54

    Hallo Diana,
    dein Post kommt wie gerufen!! Ich habe mir vor einiger Zeit vorgenommen, mal meinen Kleiderschrank (mittlerweile ist aus dem einen Schrank ein Schrank, 2 Kommoden, eine Kleiderstange und ein riesen Haufen an Klamotten auf einem Stuhl geworden) auszumisten. Ich kaufe echt super gerne ein und meine Mutter bringt mir auch mega oft Shirts und Hosen mit, die auch noch so perfekt passen. Aber ich tage vieles einfach nicht. Gerade die Sachen aus dem letzten Jahr. Ich bin vielleicht nicht so minimalistisch,wie du oder Freundinnen von mir, aber ich habe definitiv zu viel, was ich gar nicht mehr brauche.

    Danke für die tollen Tipps – ich hoffe ich schaffe es jetzt endlich mal 😀

    liebe Grüße, Alicia

  17. Carola
    11/08/2016 / 15:40

    Hallo! Ich habe Deinen Beitrag gerade gelesen und es fängt an mir in meinen Fingern zu kribbeln. Will am liebsten jetzt sofort anzufangen meinen Kleiderschrank auszumisten!
    Und ganz toll finde ich Deinen Tipp mit der Liste und dass man zuerst visualisieren soll, was überhaupt der eigene Stil ist! Bei mir wird bestimmt einiges mehr auf der Liste stehen, aber wirklich vielen Dank für diese geniale Anregung von Dir.
    Liebe Grüße!

    • Diana
      11/08/2016 / 18:11

      Vielen lieben Dank dir! 🙂

  18. Anna
    11/08/2016 / 16:57

    Einen richtig tollen Bloggst hast du da verfasst? Mir gefällt dein Stil sehr gut und du bist eine echte Inspiration! Ich werde meinen Kleiderschrank, der dem von dir von vor 2 Jahren ziemlich ähnelt, auch ausmisten und sortieren… Ich freue mich schon auf deinen nächsten Post oder dein nächstes YouTube-Video☺ Viele liebe Grüße

    • Anna
      11/08/2016 / 17:04

      Und ich wollte noch fragen, wo du deine Bomberjacke gekauft hast?

      • Diana
        11/08/2016 / 18:11

        Die ist von Zara 🙂

    • Diana
      11/08/2016 / 18:11

      Lieben Dank dir 🙂

  19. Lena
    11/08/2016 / 21:36

    Hallo,
    ich finde deinen Beitrag super.
    Seit Wochen nehme ich mir vor auszumisten, aber es fällt mir schwer. Die Gründe die du dafür erwähnst treffen absolut zu 😀
    Ich werde versuchen mit Hilfe deiner Tricks und Tipps und der Liste meinen Schrank aufzuräumen. Es hat für mich immer etwas befreindes 🙂
    Ich freue mich schon drauf!
    Liebe Grüße 🙂

  20. Caro
    11/08/2016 / 22:31

    Toller Beitrag!

  21. Alica
    12/08/2016 / 15:14

    Liebste Diana,
    ich habe auf diesen Blogpost so so so hingefiebert und war so glücklich, als er endlich online war. Vielen Dank dir dafür!
    Eine kurze Frage: was für H&M T-Shirts sind das denn, die man nicht bügeln musst?
    Bin auch auf der Suche nach solchen und würde mich über einen Link super freuen.
    Danke im Voraus für deine Antwort, eine wunderschöne (Eingewöhnungs-)Zeit in Hamburg und ein tolles Wochenende wünsche ich dir.

  22. Maria-Teresa
    12/08/2016 / 17:18

    Juhu, der lang ersehnte Beitrag ? Ist super geworden, Diana ? Am Montag geht’s los mit dem Ausmisten ?

  23. 15/08/2016 / 11:10

    So ungefähr lebe ich inzwischen auch! Ich besitze echt nicht viele Sachen, und was ich nicht trage, wird verkauft! Und auch die Stil-Suche ist diesen Sommer ganz gut vorangegangen 🙂 Das ist echt erleichternd, wenn man nicht so mega viel besitzt, grade wenn man wie ich so oft aus dem Koffer lebt.
    Freu mich schon dich wiederzusehen – nur noch ein paar Tage, yay!
    Gaaaanz liebe Grüße,
    Lottie
    http://www.lottieslife.com

  24. Lisa
    15/08/2016 / 14:40

    Sehr schöner Eintrag!
    Bin auch derzeit dabei mein Kleiderschrank zu verändern, da passt der Beitrag gerade perfekt :).
    Ich finde auch im Kleiderschrank ist weniger mehr, wenn man auch alles wirklich regelmäßig trägt!
    Lieber kauft man auch weniger und investiert etwas mehr in die Teile um mehr davon zu haben!

  25. Lana_SHON
    23/08/2016 / 16:01

    Vielen herzlichen Dank für den Beitrag!

  26. 01/09/2016 / 11:51

    Hi Diana,
    ja, es ist ja auch ein bisschen eine Art Lifestlye… die Dinge wieder mehr zu schätzen die man hat, bzw. sich bewusst Dinge zu kaufen, die einem gefallen und von denen man sich vorstellen kann, dass sie einem auch noch in ein paar Monaten bis Jahren gefallen. Genau das mit dem „Stil finden“ ist es halt, was viele nicht machen. Man muss für sich rausfinden, was einem gut gefällt und vor allem steht… basierend auf Farbharmonie und Co. Dann passiert es auch nicht, dass man sich etwas kauft, was dann aber im Endeffekt nur im Schrank hängt.

    Ich als Mann habe es da noch einfacher, da ich eigentlich mein gesamtes Outfit auf 3 Anlässe runter reduziert habe.
    1. Business (weißes Hemd + blaue feinere Hose + dunkle boots + Ledergürtel + Uhr) + kurze schwarze Lederjacke
    2. Casual (weißes T-Shirt + Blaue Hose (kurz oder lang) + sneaker
    3. Gammel (weißes T-Shirt + Blaue Jogginghose)

    Für Frauen hat meine Ehefrau Sarah hier Ihre Essentials zusammengepackt:
    https://de.pinterest.com/pin/376965431290363265/

    Liebe Grüße und bis bald,
    Gerald

  27. 18/10/2016 / 21:02

    Oh Gott, ich hab mich selbst so wieder gefunden in diesem Post. Ich weiß noch genau, als ich letztes jahr ausgezogen bin, MUSSTE ich aussortieren. Ich hatte gar keine andere Wahl, weil ich niemals Platz gehabt hätte für meinen riesen Kleiderschrank, in meiner kleinen 1,5 Zimmer Wohnung.
    Da war ich auch wirklich radikal, aber ich vermisse nicht ein Teil, was ich aussortiert habe. Und die Sachen, die ich habe, trage ich auch wirklich. Mir ist es dabei auch ziemlich egal, was andere über meine eine schwarze Jeans sagen. Hauptsache ich fühle mich wohl.
    Meine und deine Kleiderstange sehen sich wirklich ähnlich 😉
    Mittlerweile findet sich mein Kleidungsstil, zumindest farblich, auch in meiner Wohnungseinrichtung wieder. I wouldn’t have it any other way. ✌?️
    Super Post, der bestimmt Vielen hilft. 🙂

  28. 22/10/2016 / 11:05

    Was ich sehr schön finde, ist, dass dein Artikel Bewusstsein schafft.
    Was brauche ich eigentlich wirklich? Wieso kaufe ich ein? Gerade in einer Zeit, in der Waren für uns jederzeit zugänglich sind,
    sollten wir uns durch das Riesen-Angebot nicht zerstreuen lassen. Die Zerstreuung zeigt sich, wie Du schon angedeutet hast,
    am Ende dadurch, dass der Kleiderschrank proppevoll und schließlich dann doch nicht zu gebrauchen ist.
    Gerade sehr preiswerte Kleidung verleitet die meisten Menschen zum Kauf mehrerer, oft niemals getragener Bekleidungsstücke.

  29. Katharina Hilber
    22/11/2016 / 23:23

    Hallo Diana!
    Ein wirklich toller Blogpost. Ich hatte damals das gleiche Problem als ich für ein paar Monate nach Wien gezogen bin. Erst dort ist mir aufgefallen wie viel ich eigentlich Sachen, die ich gar nicht brauche besitze 😀 Seitdem versuche ich meinen Besitz was unnütze Klamotten, Make Up Artikel usw. angeht radikal zu verringern.
    LG (:

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