How I feel about .. Heimkommen.

So. Bin seit einer Woche wieder so richtig daheim. Zurück in Stuttgart, in meiner WG und in der Uni, nach einem halben Jahr in Hamburg. Es ist irgendwie gleich und irgendwie anders. Es ist irgendwie, als hätte ich letzten Sommer irgendwann “Pause” gedrückt, wär für sieben Monate in ein komplett anderes Leben eingetaucht, wäre ein bisschen eine andere gewesen, mit einem ganz anderen Alltag, so im Vollzeit-Berufsleben, mit dem fast immergleichen Tagesablauf, im Büro, in einer anderen Stadt.

Wenn man sich alleine in einer ganz neuen Situation und in einem neuen Umfeld wiederfindet, ob bei einem Umzug oder wenn man ins Ausland geht oder eben ins Praktikum oder einfach weg vom üblichen, dann ist das ein bisschen so, als könnte man sich ein bisschen neu erfinden. Nicht, dass man in eine Rolle schlüpft oder sich verstellt, aber da einen sonst ja niemand kennt, auch nicht, wie man sich sonst verhält, kann man nochmal komplett so sein, wie man eben ist, oder? Man verhält sich ja irgendwie mit den Menschen “von früher” auch so, wie man sich früher kennengelernt hat. Klar, man entwickelt sich weiter, das tun wir alle und doch verfällt man wieder ab und zu in so etwas wie Rollen.

Und wenn man mal für ein halbes Jahr “Pause” drückt und verschwindet und wo anders ein ein bisschen anderes Leben lebt und dann wieder zurückkommt, ist das ganz viel: schön und vertraut und gleich und anders und ungewohnt und so wie immer und deshalb auch ein bisschen komisch. Es ist wieder die Comfort Zone, die Bubble aus den liebsten Freunden, aus der gewohnten Umgebung, dem Leben und Alltag von vorher und man selbst schlüpft einfach wieder rein. Aber es passt nicht zu 100% – denn irgendwas ist anders. So eine ganze Weile alleine weg sein macht ja was mit einem. Man wächst, verändert sich, wagt neue Sachen und wächst zum einen aus freien Stücken und zum anderen gezwungenermaßen aus sich selbst heraus.

Und das macht dieses Gefühl – weil man selbst daheim gar nicht so viel Veränderung sieht. Man drückt wieder auf Play und alles geht weiter, ein bisschen so, als wäre man gar nicht weggewesen. Manchmal auch ein bisschen so, als wäre das alles gar nicht passiert – was einerseits schön ist, denn die Menschen, die man vermisst hat, sind noch da und genauso fabelhaft wie vorher. Andererseits will man ja auch nicht, dass das alles nicht passiert ist, denn es war eben auch fabelhaft und schön und wichtig.

Es hat einen ein bisschen anders, ein bisschen reifer gemacht, man hat mehr Erfahrung und Erlebnisse im Kopf und mit vielleicht auch ein paar neue Charakterzüge. Und das alles nicht wieder zu vergessen, nicht einfach wieder zu der Person zu werden, die man vorher war und trotzdem wieder in die Bubble reinzuschlüpfen, daran muss man sich erstmal gewöhnen und vielleicht auch erst lernen. Und that’s how I feel about .. Heimkommen.

Habt ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht? Wie ist es bei euch, kennt ihr das Gefühl, nachdem man vielleicht von der Heimatstadt weggezogen ist oder aus dem Ausland wiederkommt?

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23 Kommentare

  1. Marie
    20/03/2017 / 21:42

    Ja, ja und noch mal Ja!
    Dein Blogpost passt gerade so, so gut! Ich befinde mich gerade in Schweden, da ich hier ein Auslandssemester mache- die Hälfte ist schon rum und der Gedanke, “bald” wieder zurück nach Deutschland zu müssen, stürzt mich in ein totales Gefühlschaos! Ich habe mich noch nie zuvor an einem fremden Platz so schnell zu Hause gefühlt, auf der anderen Seite fehlen mir meine Menschen zu Hause natürlich auch. Und trotzdem würde ich gerne hier bleiben, noch mehr erleben. Die Schweden haben einen Begriff, der diesen Zustand des “bleiben wollen” ganz gut beschreibt: Lagom. Heißt so viel wie: nicht zu viel, nicht zu wenig, einfach richtig gut.
    Vielen Dank für deinen Blogpost, hab mich so daran wiedergefunden! Ich hoffe, dass du gut in seiner Bubble ankommst, mit all deinen neuen Erfahrungen und Facetten!

  2. Pauline
    20/03/2017 / 21:43

    Hi Diana,
    eigentlich bin ich eher eine stille Followerin und kommentiere nichts, aber du hast gerade meine Gedanken auf den Punkt gebracht.
    Ich war für 3 Monate in Österreich als Skilehrerin und habe mal etwas komplett anderes gemacht als sonst und bin endlich aus meiner Comfortzone.
    Seit 2 Wochen bin ich wieder zuhause und mir geht es genauso. Ich habe mich verändert, vor allem weil ich das erste Mal woanders gelebt habe und jetzt bin ich wieder da und eigentlich will ich nicht, dass das alles wieder so weiter geht wie vorher, als wäre ich nicht weggewesen und hätte mich nicht weiter entwickelt. Andrerseits ist es schön, dass doch noch alle da sind und so geblieben sind wie sie waren.
    Im Moment bin ich jetzt so ein bisschen auf der Suche nach etwas, dass ich machen kann, dass es eben nicht so weiter geht wie vorher.
    Das ist jetzt alles etwas verwirrend geschrieben, weil in meinem Kopf noch Gedankenchaos ist, aber du hast meine Gedanken wirklich gut zusammen gefasst.
    Toller Blogpost! Ich folge dir auch schon sehr lange und freue mich jedes Mal, wenn es etwas Neues zu lesen gibt.

    Pauline

  3. Melanie
    20/03/2017 / 21:44

    So wundervoll geschrieben ? Deine Texte bringen einen immer zum Nachdenken, betrachten Dinge aus anderen Blickwinkeln und sind voller Ehrlichkeit! Mehr davon! Und danke danke danke für deine Positivität und deine Motivation jeden Tag aufs Neue!❤ Liebe Grüße aus Österreich 😉

  4. Laura
    20/03/2017 / 21:56

    Mir ging es nach 10 Monaten in den USA ganz genauso. Man hat sich verändert, ist irgendwie stolz darauf, aber es fühlt sich an als würde es nicht mehr darein passen, was man verlassen hat; als hätte sich das alte Umfeld nicht verändert und will dich so wie vorher.. dazu gibt es einen schönen Podcast von The World Wanderers 🙂 Kopf hoch, du findest deinen Weg 🙂

  5. anne
    20/03/2017 / 22:00

    Vielen Dank für diesen Beitrag, du hast ihn mir aus der Seele geschrieben.
    Nach meinem Auslandsjahr und jetzt Studium im Ausland ist es immer noch schön wieder heim zu kommen aber doch etwas anders. Eben das haben ein paar meiner ‘Freunde’ – die zuhause geblieben sind- leider nicht verstanden, ich musste mir oft Sachen anhören wie: “Wieso hat jeder der ins Ausland geht plötzlich die Erleuchtung seines Lebens und fühlt sich jetzt so viel wichtiger?”
    Daher werd ich jetzt bestimmt öfters mal auf deinen Beitrag verweisen, vielleicht verstehen dann einige die Situation besser. 🙂
    Generell ein grosses Lob für deinen Blog und Insta, einer meiner Liebsten!
    lass dich nicht verstellen, bleib so wie du bist! xxx aus Frankreich

  6. 20/03/2017 / 22:07

    Hi Diana, ja, ich glaube, was du hier geschrieben hast, spricht jedem, der für eine Zeit lang von zu Hause fort war und dann zurück kommt, aus der Seele. Mir ging es auch so, als ich mit 16 nach acht Monaten in Hongkong zurück in Berlin war, und ich weiß jetzt schon, dass es mir im Sommer so gehen wird, wenn ich nach neun Monaten in Paris zurück kommen werde. Nachdem man für das Fortgehen aus der Heimat schon mal “raus aus der Comfort Zone” musste, ist das Zurückkommen wieder ein bisschen “raus aus der Comfort zone” und auch immer eine kleine Herausforderung, wie ich finde. Ich freue mich trotzdem auf zu Hause, aber genieße noch die letzten Monate hier in Paris, wo es mir – wie du auch geschrieben hast – manchmal vorkommt, wie als wäre ich in ein anderes Leben eingetaucht, was ich ja auch ein bisschen bin – und ich liebe es!
    Liebe Grüße aus Paris,
    Friederike

  7. Sarah
    20/03/2017 / 23:22

    Ich kann das echt zu 100% nachvollziehen! Ich bin vor ein paar wochen aus costa rica nach hause gekommen, wo ich für mehrere Monate in einem rescue center gearbeitet habe! Was soll ich sagen…hier war/ist alles wie sonst ‘davor’ auch wobei ich mich aber weiterentwickelt und so viel erlebt habe! Für mich persönlich ist es sehr schwer wieder zuhause zu sein, obwohl es doch seit jahren mein zuhause ist und ich hier auch glücklich bin! Aber das Leben dort…das ‘andere Leben’ hat man nunmal nur einmal im Leben und ich denke, genau das macht es so schwer wieder ‘zurück’ zu sein 🙂 Dazu muss ich sagen, dass ich mein Leben dort geliebt habe und auch das Gefühl habe, dass es viel besser zu mir passt!
    Ich wübsch viel Erfolg beim Einleben in dein altes Leben ; Hamburg ist ja, Gott sei Dank, nicht weit 😉

    Alles Liebe,
    Sarah

  8. Vera
    20/03/2017 / 23:31

    Liebe Diana, danke für Deinen Blogpost! Ich stecke momentan in der selben Situation: war ein halbes Jahr im Ausland und nun bin ich wieder hier, muss weiter studieren und alles ist so wie zuvor – zumindest das Umfeld! Aber innerlich passiert sehr viel: man fragt sich was mit einem in diesem halben Jahr passiert ist, welcher Mensch man nun ist, ob man wieder so sein möchte wie vorher, was dieses halbe Jahr aus einem gemacht hat, man fühlt sich von den anderen nicht verstanden und weiß nicht so richtig wie man mit der Situation umgehen soll..
    Dieser Prozess wird wohl noch ein Weilchen dauern, aber jeder geht seinen Weg und wird seinen Weg finden! Manche bleiben in dieser Zone und manche kommen heraus .. Es ist schön zu wissen, dass man mit dieser Situation nicht allein ist!

  9. Miri
    21/03/2017 / 0:19

    Oh Diana, so gut getroffen!
    Ich habe 3 Jahre in Amsterdam studiert und 3 Monate dacon in Kapstadt gelebt! Zurück gekommen, angefangen zu arbeiten, die gleichen lieben Menschen noch da, irgendwie wie früher, aber doch so anders! Alle haben sich in irgendwelche Richtungen entwickelt, man selbst ist aus sich heraus gewachsen, hat viel gelernt, viel erlebt, neues Lebensgefühl und Einstellungen dazu gewonnen! Passen diese noch ins Bild? Wohl nicht bei allen, Freundschaften verändern sich, sie sind immer noch toll, aber vielleicht auf anderer Ebene! Neue kommen hinzu, akzeptieren, dass das so ist ubd versuchen die positiv gewonnenen Erfahrungen und Einstellungen beibehalten – ein kleines bisschen das erhalten, was man dort so geschätzt hat!
    Und nun bin ich hier – passe wieder in das alte Bild – aber irgendwie auch nicht! Will ich nochmal weg – liebend gerne – leider beruflich und privat gerade nicht so möglich!
    Ich versuche zu erhalten, plane Reisen, habe Träume, werde dafür auch mal schief angeschaut! Um nichts in der Welt würde ich meine Erfahrungen missen wollen – heimkommen, immer ein Gefühlschaos und eine neue Herausforderung dazu!
    Ich wünsch dir einen guten ‘Neustart’ in der Heimat und behalte das Gute, lerne dazu, akzeptiere Veränderungen! 🙂

  10. Julia
    21/03/2017 / 5:50

    Liebe Diana, danke für den schönen Text!
    Seit einer Weile hat sich deine Art zu schreiben etwas verändert, habe ich das Gefühl, und ich finde es klingt seitdem noch ehrlicher und persönlicher, was du so schreibst. Nicht, dass ich vorher deinen Blog nicht schon geliebt habe, ehrlich.
    Ich bin jetzt schon seit über einem halben Jahr in einer amerikanischen Großstadt an der Ostküste für ein FSJ im Ausland. Davor hab ich 18 Jahre daheim gewohnt, bin zur Schule gegangen, habe meine Familie um mich gehabt. Bin verreist, aber kann nicht von mir behaupten ich hätte mein Herz eine Zeit lang woanders ankommen lassen. Jetzt fühle ich mich zum ersten Mal so. Und finde mich in deinem Post zu Hamburg und deinen Beschreibungen, dass du eine Rolle, eine Version von dir warst in Hamburg, absolut wieder. Das “Heimkommen” liegt noch vor mir. Ich vermute, es wird ein bisschen so wie du es erlebst, ein bisschen aber auch anders. Kann ich noch nicht sagen, aber philosophiere darüber viel. Wie kombinieren sich meine verschiedenen Versionen oder passe ich gar nicht mehr in die deutsche Kultur? Ich finde es so toll wie sich dein Blog verändert hat. Worüber du dir Gedanken machst, mache ich mir auch welche. Die Phase, die du gerade erlebst ist so intressant, also danke fürs Teilen!

    Wie war das nochmal? “Wenn einer eine Reise tut, kommt er nie so zurück wie er aufgebrochen ist.” Versteh ich heute endlich, danke Oma. Eine Reise muss nicht eine Woche Mallorca heißen, es können auch 6 Monate Hamburg sein oder 1 Jahr USA. Und Heimkommen beinhaltet neben der Heimatstadt eben auch Familie, Freunde, die comfort zone, die ja so bequem war. Letztes Dinge sind sogar entscheidender, glaube ich.
    Julia

  11. Lisa
    21/03/2017 / 10:01

    Ich gehe bald nach Finnland und auch wenn ich mich darauf schon riesig freuen, ist da auch schon die Sorge des Wiederheimkommens vorhanden. Werde ich mich in diesen fünf Monaten stark verändern? Wie werde ich mich nach fünf Monaten wiedereinfinden?
    Ein bisschen Mut macht dein Blogpost, da sich anscheinend nicht wirklich viel verändert, was wie du schon geschrieben hast auf deiner einen Seite gut und auf der anderen Seite sich auch irgendwie komisch anfühlt, weil man ja so lange Weg war.
    Aber ich glaub, das größte Hindernis was noch vor mir liegt, ist das über meinen Schatten springen, aus der Comfortzone raus zu kommen und endlich neue Dinge zu erleben.

    P.S. wie immer ein sehr schöner Blogpost 🙂

  12. Uhu
    21/03/2017 / 11:20

    Oh, ich kenne das nicht, ich war nie weg…aber Du hast das wirklich ganz wundervoll geschrieben, und es war eine große Freude, Deinen Text zu lesen! Gerne mehr davon… 🙂

  13. Hannah
    21/03/2017 / 12:00

    Ein sehr toller Blogpost! Mit 16 habe ich ein Jahr in einer englischen Gastfamilie gelebt und bin dort zur Schule gegangen. In dem Alter erfindet man sich eh aller zwei Monate neu und so bin ich komplett neu wiedergekommen. Offener, selbstbewusster und natürlich mit besserem Englisch 😀 danach haben sich viele Freundschaften gelöst und neue gebildet, worüber ich noch 4 Jahre danach sehr froh und dankbar bin.
    Mach weiter so Diana, mir gefällt die persönlichere Seite deines Blogs sehr 🙂

  14. 21/03/2017 / 13:12

    Ich kenn dieses Gefühl – war ein Semester in Kanada im Bachelor und hatte das Gefühl, dass die Zeit stillgestanden ist während meiner Zeit fort von der gewohnten Umgebung. Ich hab aber auch rasch gelernt, dass dem überhaupt nicht so war . dass sich die anderen auch weiterentwickelt haben, dass sich bei ihnen viel verändert hat, das mir nicht auffiel, weil ich meine Veränderung so krass wahrnahm und mich mehr auf diese fixierte. So ganz gleich wie früher wirds wohl wie nieder, aber das ist auch gut so. <3

  15. Laura
    21/03/2017 / 18:00

    Liebe Diana,
    Wirklich sehr schön geschrieben und eben sehr passend. Die Kommentare zeigen ja, dass du allen aus der Seele sprichst. Ich bin nach dem Abi von zuhause, Stuttgart, weggezogen und werde im Sommer nach 5 Jahren im Ausland nach Stuttgart zurück kommen. Auf der einen Seite freue ich mich wahnsinnig, weil Stuttgart eben meine Heimat ist, auf der anderen Seite habe ich auch ordentlich Respekt davor. Nach 5-6 Jahren lässt es sich irgendwie nicht mehr auf “Play” drücken. Das ist auch gut so, darüber bin ich froh, aber es macht mir auch etwas Angst. Außerdem hat sich zurück kommen in meine Stadt hier im Ausland, zur Uni, zu meinen liebsten hier, in meine Wohnung… genauso wie Heimkommen angefühlt. und jedesmal, wenn ich auf Heimaturlaub in den Sommersemesterferien zuhause war, war es nämlich genau wie du sagst: wie immer, nur anders. Ich bin sehr gespannt, wie es mir mit dem Heimkommen gehen wird.
    Allerliebste Grüße und ich wünsche dir, dass du dich in Stuttgart wieder wohl fühlst, dich wieder voll reinkommen kannst, aber trotzdem Hamburg und alles was noch kommen wird nie vergessen wirst. Aber da bin ich mir eigentlich sicher, dass das nicht passieren wird 😉

  16. Sabrina
    21/03/2017 / 21:33

    Dieser Blogeintrag trifft mir dies mal direkt ins Herz; wow. Erst einmal: wunderschön geschrieben und in Worte gefasst, es ist (glaube ich) nicht leicht, dieses Gefühl in Worte zu fassen.
    Ich stehe gerade direkt vor der Entscheidung, in 5 Monaten nach Hause zu gehen, oder um weitere 9-12 Monate mein Leben, mein neues ich und alles was dazu gehört hier in Kanada zu verlängern und erst danach heimzukommen. Es ist eine der schwersten, wenn nicht sogar die schwerste Entscheidung, die mir je bevor stand und ich weiß (leider) auch nach deinem Beitrag nicht, was ich tun soll, aber ich möchte dir danken, dass du es stellvertretend für alle, die irgendwann vor dieser schweren Aufgabe stehen, in so schöne Worte gefasst hast.
    Danke Danke Danke und alles gute für dich! ❤

    Liebe Grüße aus Kanada,
    Sabrina

  17. Miri
    22/03/2017 / 4:48

    Hallo liebe Diana,
    mal wieder ein toller Blogpost! Ich liebe deine Gedankentexte, deinen Stil! Kann deine Gedanken voll nachvollziehen. Ich war, so wie du, auch ein halbes Jahr in Hamburg. Habe mich schockverliebt in diese Traumstadt. War dann zwei Monate wieder daheim. Irgendwie fühlt man sich wieder wie ein Kind. Es ist schön, daheim zu sein, irgendwie aber auch ein bisschen komisch und ungewohnt. Jetzt bin ich für ein Auslandssemester in China. Krasse Umstellung. Kulturschock! Wirklich out of my Comfortzone! Freue mich schon wieder auf Daheim, auf die gewohnte Umgebung. Bin gespannt, ob man sich daheim wieder so fühlt wie früher, oder ob es sich anders anfühlt nach fast einem Jahr in einer ganz anderen Umgebung! Es bleibt wohl spannend und unberechenbar. Das ist dann wohl das, was sich “wahres Leben” nennt! 😉
    Ich schicke dir liebe Grüße aus Shanghai! 🙂

  18. 22/03/2017 / 6:22

    Toller Beitrag! Ich bin in meinem Leben auch einige Male schon umgezogen, aber nicht so wie du jetzt für 6 Monate, sondern zum Beispiel für 2 Jahre und am Anfang war es schön, wieder zuhause zu sein, aber dann habe ich angefangen, die Orte zu vermissen und wollte zurück. Aber interessanter Beitrag liebe Diana, toll geschrieben, wunderschöne Worte! <3
    Die Bilder sind übrigens meeega gut geworden!!!
    Liebe Grüße,
    Sandra / http://shineoffashion.com

  19. 22/03/2017 / 9:46

    Tatsächlich. Mit diesem Blog post hast du etwas zusammen gefasst, dass mir schon ganz ganz lange im Kopf herum schwebt. Ich bin seit einen dreiviertel Jahr wieder zu Hause und genau so hat es sich angeführt als ich heim kam. Gerade habe ich aber auch wieder das Gefühl, dass sich die Zeit in Ausland anfühlt als hätte sie nie existiert und scheint auch schon wieder so fern, dass man fast vergisst was man für großartige Momente und wichtige Erkenntnis erlebt hatte.

  20. 22/03/2017 / 11:12

    Wundervoller Blogpost.
    Ich bin vor fast 2 Jahren nach Hamburg gezogen. Ich weiß also, wie es ist, wenn man sich weiter entwickelt. Wenn man sich in einer neuen Stadt neu erfinden kann. Wenn man ein neues Leben beginnt. Wenn man einfach nur auf sich selbst schaut und so ist, wie man eben aktuell ist. Man wird reifer, selbstständiger, mutiger. Es fühlt sich so gut an.
    Ich habe nicht vor wieder zurück zu gehen. Anfangs dachte ich es. Aber mittlerweile ist mein Leben hier, hier in Hamburg. Alles findet hier statt. Ich habe mir etwas Neues aufgebaut. Zu Besuch zu Hause zu sein ist schön. Aber es fühlt sich auch komisch an. Denn meine Entwicklung haben die Meisten garnicht so mit bekommen. Sie erwarten, dass ich noch die alte Dani bin. Die bin ich aber nicht mehr. Und auch kann ich mich mittlerweile mit vielen Menschen garnicht mehr identifizieren. Lange Rede, kurzer Sinn. Für mich wären es 5 Schritte zurück, wenn ich wieder zurück gehen würde.
    Dein Gefühlschaos kann ich also gut nachvollziehen.
    Ich wünsche Dir alles Liebe. Und du kannst Dich auch in deiner Heimat neu erfinden. Man muss nur mit anderen Augen durch die Stadt gehen 🙂

  21. Debora
    22/03/2017 / 15:32

    Dein Blog trifft das so passend!
    Ich bin vor bald zwei Jahren in die USA umgezogen wegen meinen Eltern. Als wir dann letztes Jahr nach einem Jahr zurückgegangen sind war es die ersten paar Tage schrecklich. Ich hatte genau das Gefühl. Es ist irgendwie alles gleich geblieben und gefühlt haben sich sie Menschen nicht so verändert wie ich mich verändert habe. Genau das mit dem Pause und Play. Adererseits war alles so vertraut und doch heimisch und es war schön viele Freunde wieder zu sehen, aber trotzdem. Es war anders und nicht mehr so wie vorher aus meiner Sicht.

  22. Luzi
    22/03/2017 / 22:38

    Das sind eins zu eins meine Gedanken! Beziehungsweise genauso habe ich mich gefühlt als ich Weihnachten zuhause war. Momentan bin ich für ein Jahr in London als Au Pair – da kann man ja schnell mal an Weihnachten nach Hause fliegen ? Es ist einerseits schön wieder da zu sein und alle wieder zu sehen, andererseits​ aber komisch, da man sich schon nach wenigen Monaten ein bisschen verändert hat.
    Man lernt wirklich viel dazu, auch über sich selbst und ich glaube, es wird mehr als schwer in Deutschland nicht wieder in alte Muster zu verfallen ?
    Ein Glück geht’s danach studieren – wieder etwas Neues! ?

  23. Michelle
    23/03/2017 / 10:30

    Liebe Diana,

    wie alle anderen Leserinnen hier, kann ich nur sagen: du sprichst mir aus der Seele!
    Ich bin im Sommer letztes Jahr arbeitsbedingt umgezogen, zwar nur eine Stunde von meinem zuhause entfernt – und doch hat sich so viel für mich verändert! Wenn man das erste Mal alleine wohnt und auf sich allein gestellt ist, wächst man einfach über sich hinaus. Das alles tut mir so gut, ich habe mir meine eigene kleine Welt erschaffen und ich habe am Wochenende nicht mal mehr das Bedürfnis nach Hause zu fahren. Ich liebe meine Eltern, meine Freunde und vor allem meinen Freund. Aber genauso sehr liebe ich es, alleine zu sein, in meiner eigenen kleinen Wohnung, in der Stadt zu sein und von den Menschen umgeben, die mich nur so kennen, wie ich jetzt eben bin.
    Ich wünsche dir nur das Beste für deine Zukunft – mach weiter so, liebe Diana!

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